Von Las Vegas nach Long Beach

Tag 91 (84), 26. August 2004 / Las Vegas
Wir schaffen es bis fast um 08:00 Uhr zu schlafen, danach wird es mit der aufgehenden Sonne zu warm... Wir duschen, frühstücken und machen uns gleich auf den Weg zum Hotel um zu schauen, ob wir allenfalls bereits unseren Raum beziehen oder aber zumindest unser Auto dort parkieren können. Wir haben Glück und können bereits auf unser Zimmer, wo wir wieder einmal waschen, die letzten Bilder herunterladen und ein bisschen Baseball schauen.
Am Nachmittag bummeln wir nochmals durch die Stadt und schauen uns die diversen Hotels auch bei Tageslicht an. Am Abend gehen wir nochmals einen kleinen Bummel  machen, essen was und dann ab ins Casino um die Schmach von Gestern ausmerzen ;o)
Am Anfang sieht es diesbezüglich jedoch nicht gerade gut aus, ganz im Gegenteil. Zu den Verlusten von Gestern kommt noch ein bisschen dazu. Schlussendlich findet Mano bei Dealer Joe jedoch einen Tisch wo ihm das Glück hold ist. Es geht langsam aber sicher aufwärts. Zusammen mit Joe können die anfänglichen Verluste von heute ausgemerzt werden. Als Joe jedoch ausgetauscht wird verlässt ihn mit der neuen Dealerin Judy das Glück wieder; jedoch nur ganz kurz. Als die Glückssträhne ihren Höhepunkt erreicht (who knows?) wird aufgehört und schlafen gegangen. Durch den gestrige schlechten Tag noch ein bisschen im Minus, aber in Anbetracht der gratis Bierchen und der doch alles in allem spassigen Spielzeit hat sich ein Besuch hier in Las Vegas allemal gelohnt.

Tag 92 (85), 27. August 2004 / Las Vegas - Silverwood Lake
Wir können ausnahmsweise später auschecken als normal und gehen es heute Morgen entsprechend relativ gemütlich an. Wir sind so gegen Mittag on the road again und auf dem Weg zum Visitors Center um uns bezüglich dem besten Weg durch das Tal des Todes zu informieren. Leider, leider wird uns jedoch mitgeteilt, dass die Strasse für längere Zeit gesperrt sein wird, da vor ca. einer Woche ein ziemliches Gewitter gewütet hatte und die Strassen durch die Wassermassen anscheinend unterspült und z. T. sogar weggetragen wurden. Die einzige Möglichkeit besteht darin, von Norden ein bisschen ins Tal hinein  zu fahren und dann wieder umzukehren - no thanks! Wir informieren uns entsprechend ein bisschen über Los Angeles und San Diego und die entsprechende Anfahrt und entscheiden, dass wir zuerst nach San Diego fahren und danach nach Los Angeles von wir dann am 04.09.04 unser Auto abgeben und für 10 Tage nach Hawaii fliegen. Wir rufen entsprechend noch Benno an um von ihm die definitive Bestätigung zu erhalten, dass wir das Auto einen Tag später (gemäss Vertrag wäre es der 03.09 gewesen) abgeben können. Das Ganze geht in Ordnung, sogar ohne zusätzliche Kosten; er ist froh darüber, dass wir das Auto in Los Angeles abgeben und nicht in San Diego und entsprechend haben wir eine Win-Win-Situation und alle sind glücklich. Wir rufen auch noch unseren Kollegen Quin an, welcher für uns mal in L.A. die Übernachtungsmöglichkeiten abklärt.
On the road again, endlich. Kaum haben wir Las Vegas hinter uns gelassen fahren wir wieder, wie bei der Anfahrt, mitten durch die Wüste. Man weiss es zwar aber es ist doch immer wieder faszinierend es mit eigenen Augen zu sehen. Ansonsten gibt es heute nicht viel zu berichten. Der Camping ist ziemlich weitab von den Autobahnen und Hauptstrassen gelegen, ca. 20 Kilometer, aber ist eigentlich sehr schön. Es hat auch einen See zum Baden, welcher zwar sehr warm ist, was aber bei einer Aussentemperatur von ca. 40° immer noch ziemlich erfrischend ist. Der Camping ist mit US$ 20.-- pro Nacht leider relativ Teuer; gemäss unseren AAA-Unterlagen kostet hier eine Übernachtung US$ 8.00! Wir werden jedoch informiert, dass dies seit ca. 3 Jahren nicht mehr so ist. Na ja, da es schon relativ spät ist buchen wir gleichwohl, gehen noch kurz schwimmen, kochen was und lesen noch ein bisschen im Zelt.

Tag 93 (86), 28. August 2004 / Silverwood Lake - San Diego
Da es gemäss unserer Karte einige Campgrounds vor San Diego hat, wollen wir uns zuerst beim Visitors Center informieren, welcher was bietet und wie viel kostet. Leider verpassen wir dieses und da wir auf einer Einbahn-Landstrasse sind, können wir für die nächsten zwei Meilen nicht umkehren. Wir fahren entsprechend weiter und besuchen gleich den ersten Camping, welcher sich am Ende dieser Strasse befindet. Wunderbar; schöne Zeltplätze, weit weg von der Strasse und kostet inklusive Dusche nur US$ 14.00 pro Nacht. Wir entscheiden uns entsprechend unser Zelt für drei Nächte gleich hier aufzuschlagen und das Visitors Center bleiben zu lassen.
Am Nachmittag machen wir uns auf um San Diego zu erkundigen. Zuerst machen wir einen kurzen Stopp bei der Old Town, wo man zu sehen bekommt, wie San Diego zu seiner Entstehungszeit ausgesehen hat.. Es ist ziemlich schön, aber wir glauben nicht, dass es anno dazumal so viele Souvenirstände und Restaurants gehabt hat ;o) Danach machen wir uns auf den Weg das neue San Diego anzuschauen: wir bummeln durch das schöne Down Town, welches mit unglaublich vielen Palmen aufgegrünt ist, und weiter durch Gaslamptown, wo noch alte Backsteinhäuser stehen (ist jedoch nicht so schön wie diejenige in Vancouver) bis hinunter zum Convention Center und wieder hinauf.
Jetzt machen wir uns wieder auf den Rückweg zum Zeltplatz, denn es wird hier bereits um 20:00 Uhr dunkel; Sonnenuntergang um 19:30 Uhr. Wir haben uns noch nicht so richtig daran gewöhnen können; Man bedenke, vor noch nicht all zu langer Zeit hatten wir noch praktisch 24 Stunden lang Sonne....

Tag 94 (87), 29. August 2004 / San Diego
Als wir aufstehen ist es bedeckt und neblig und wir überlegen, ob wir auch das Aussenzelt aufstellen sollen. Wir lassen es fürs erste mal bleiben und frühstücken gemütlich. Und plötzlich reisst es auf und wir sitzen unter strahlend blauem Himmel. Das Aussenzelt bleibt entsprechend im Auto. Wir machen uns so gegen 09:30 Uhr auf in Richtung Beach, wo wir den heutigen Tag verbringen wollen (Ferien sind so was von anstrengend ;o). Unterwegs gehen wir noch kurz bei einem Sportladen vorbei um uns bezüglich einer kleinen Laterne zu erkundigen und zu fragen, ob man bezüglich Manos Schlafmatte was machen kann (hier hat sich die Matte beim Kopfteil von der Isolierung gelöst und bildet entsprechend beim Aufblasen eine grosse Liftblase...). Wir kaufen uns eine kleine LCD-Laterne, müssen jedoch mit der Matte morgen nochmals vorbeikommen und diese mitbringen, sie würden dann mit Thermarest Kontakt aufnehmen...
Den Grossteil des restlichen Tages verbringen wir am Strand mit Baden, Lesen und einfach faul herumhängen, bis wir uns gegen den späteren Nachmittag in Richtung Corona, eine Insel vor San Diego, aufmachen. Um diese zu erreichen müssen wir über die ziemlich imposante Corona Bay Bridge fahren (erinnert uns ein bisschen an Key West). Corona selber ist jedoch nicht allzu sehenswert. Es ist zwar ziemlich schön, aber ausser dem ziemlich imposanten Hotel Del Corona hat es (ausser Strand) nicht mehr allzu viel zu bieten...
Zum Abschluss wollen wir wieder einmal ins Internet Café, aber da wir fast am verhungern sind entscheiden wir uns direkt zum Camping zu fahren, wo wir natürlich gleich unsere neue Laterne ausprobieren wollen. Diese ist jedoch ziemlich enttäuschend, bietet sie doch nicht einmal genügend Licht damit zwei Personen am Tisch lesen können. Enttäuscht schnappen wir halt wieder unsere Stirnlampen um noch eine Runde lesen zu können.

Tag 95 (88), 30. August 2004 / San Diego
Heute steht der weltbekannte San Diego Zoo auf dem Programm. Bevor es jedoch soweit ist, gehen wir nochmals beim Sportladen vorbei um uns wegen Manos Matte definitiv zu erkunden und um zu versuchen die "Laterne" zurückzubringen. Das mit der Laterne klappt überraschenderweise problemlos, nur die Matte müssen wir wieder mitnehmen, da man diese einschicken müsste, um danach einen allfälligen Ersatz zu bekommen; das Ganze würde ca. 3 Wochen dauern, aber so viel Zeit haben wir nun wirklich nicht.
Im San Diego Zoo bekommen wir mit Heidis Travel Agent Rabatt zwei Tickets, welche a) billiger sind als die normalen Eintrittskarten und b) auch unlimitierte Gratisfahrten mit dem Bus, Gondel und Expressbus beinhaltet. Entsprechend verschaffen wir uns zuerst einen Überblick, indem wir die 35 minütige Rundtour machen. Danach sind wir zu Fuss unterwegs. Zuerst besuchen wir das Reptilienhaus, wo wir einige interessante Schlangen und Echsen zu sehen bekommen. Danach fahren wir mit der Gondel quer über den Park und beginnen unsere Rundtour von der anderen Seite. Der Zoo ist doch ziemlich gross und bietet einiges an interessanten Tieren. Am meisten imponieren uns jedoch die zwei Eisbären, welche gerade am Herumtollen sind als wir bei ihnen aufkreuzen. Entsprechend bleiben wir ein Weilchen stehen, schauen ihnen zu und schiessen ein paar Photos. Das Gehege ist zu einem grossen Teil mit Glas gemacht, so dass man die Bären auch unter Wasser bewundern kann.
Wir gehen weiter und schauen uns vor der eigentlichen Hauptattraktion, den Pandas, noch diverse andere, zum Teil unglaublich komische, Tiere an: Afrikanische Schweine, diverse Affen, die Raubtiere...... you name it. Hier scheint wirklich praktisch alles vorhanden zu sein. Last but not least kommen wir dann auch noch zu den Pandas, welche nicht gerade aktiv sind und einfach entweder rumhängen oder fressen, aber gleichwohl schön zum Beobachten sind. Zusätzlich ist noch ein Wärter anwesend welcher noch ein paar interessante Informationen mitteilt.
Nach unserem Zoo Besuch (absolut empfehlenswert) gehen wir wieder einmal in ein Internet Café um die Homepage upzudaten und ein paar Mails zu lesen und schreiben. Wir rufen da auch nochmals Pascal Pinck an und bekommen die gute Nachricht, dass a) Heidis Kamera bereits eingetroffen ist und b) sie uns vom 01.09. auf den 02.09. zum Nachtessen, inklusive Übernachtung einladen - herzlichen Dank. Wir versuchen auch nochmals Quin zu erreichen, leider aber vergeblich. Zum z'Nacht gibt es die letzten Baked Potatoes; wir müssen jetzt langsam aber sicher anfangen unseren Vorrat zu "vernichten", da wir nicht unbedingt alles mit nach Hawaii schleppen wollen ;o)

Tag 96 (89), 31. August 2004 / San Diego - Laguna Beach
Bevor wir uns auf den Weg nach L.A. machen, versuchen wir noch einmal Quin zu kontaktieren, diesmal mit Erfolg. Wir fragen ihn ob er einen billigen Campground gefunden hat, aber er lässt mich wissen, dass er es vergessen hat abzuklären. Doch wir können am Anfang bei seiner Kollegin in Laguna Beach übernachten, da sie bis Freitag auf Geschäftsreise ist und er auf Ihren Hund aufpassen muss. Wir machen ab, dass wir nach Laguna Beach gehen und uns nochmals um 18:30 Uhr bei Ihm melden, um uns irgendwo zu treffen. Nach dem Mittag sind wir da, fahren zuerst einmal durch das Dorf (her sehen alle Städtchen mehr oder weniger gleich aus: Strand, 1. Häuserreihe, Hauptstrasse und 2. Häuserreihe - that's praktisch it - und dann ab an den Strand. Gegen 16 Uhr sind wir dann für 1 Stunde in der Bibliothek bevor wir uns auf die Suche nach einer Sportsbar machen. Wir finden eine kleine Bar die 2 TV's hat welche Baseball zeigen. Leider nicht die Cubs aber immerhin Baseball. Da es da nichts zu futtern hat, gehen wir schon nach einem Bier weiter. Kurz darauf entdecken wir ein Irish Pub welcher von 18-22h Happy Hour hat und auch da läuft Baseball. Pünktlich um halb sieben rufen wir Quin an, welcher soeben beim Appartement seiner Kollegin angekommen ist. Da er sich in der Gegend noch nicht so gut auskennt, wird er in ca. 1 Stunde und 15 Minuten zu uns stossen. Oberpünktlich taucht er im Pub auf. Nach einem herzlichen Hallo; schliesslich haben wir uns über 4 Jahre nicht mehr gesehen, futtern wir endlich was, trinken ein par Bierchen und unterhalten uns. Gegen Mitternacht sind wir im Appartement seiner Kollegin, welche ca. 20 Min. ausserhalb von Laguna Beach wohnt. Wir geniessen hier noch ein bisschen die laue Sommernacht und tollen mit Bailey, einem herzigen Shina Inu (japanische Hunderasse), herum.

Tag 97 (90), 01. September 2004 / Laguna Beach - Long Beach
Quin muss sehr früh auf (6 Uhr), doch wir können ausschlafen. Er hat uns noch den Schlüssel gegeben, damit wir am Donnerstag wieder in Laguna Beach übernachten können. Ohne zu frühstücken machen wir uns auf den Weg nach Long Beach, da wir hier auf Pascal treffen sollen; zuerst rufen wir ihn nochmals an um einen Treffpunkt zu vereinbaren. Wir verabreden uns um 11 Uhr im Shorehouse Cafe in Belmont Shore, welches zu Long Beacht gehört. Wir trinken einen Kaffee und nehmen unser erste, kleine Nahrung zu uns; Da Pascal heute später (auf ca. 16:00 Uhr) noch arbeiten gehen muss werden wir zu Hause noch etwas grösseres zu uns nehmen. Nach unserem kleinen Stadtbummel machen wir uns auf den Weg zu ihnen nach Hause; sie wohnen ca. 15 Minuten ausserhalb von Long Beach.
Dort angekommen machen wir die Bekanntschaft mit Kasper, deren Hund, welcher uns am Anfang doch ziemlich lautstark darauf aufmerksam macht, dass wir hier in seinem Revier sind. Er beruhigt sich jedoch relativ schnell wieder und wird nur noch zwischendurch laut oder knurrt wenn wir kurz rausgehen und wieder reinkommen. Wir richten uns im gemütlichen Gästezimmer ein und nehmen danach gemeinsam unser verzögertes Mittagessen zu uns: Pascal hat einen tollen Tomatensalat, Kartoffeln und grillierte Rindsplätzli zubereitet - lecker!
Nachdem Pascal arbeiten geht, warten wir auf Erika, welche heute Schule hat, und Sophie, ihre 14 Monate alte Tochter. Da sie jedoch anscheinend ein bisschen Verspätung haben, entscheiden wir zuerst noch einen kleinen Ausflug zur Mall zu machen. Nach unserer Rückkehr sind die beiden Ladys anwesend und wir werden auch von ihnen herzlich begrüsst; na ja, Sophie schaut am Anfang doch noch ein bisschen skeptisch ;o). Wir unterhalten uns mit ihnen, essen was kleines zum z'Nacht (Chäs ond Brot) und arbeiten ein bisschen an unserem "Ausflug" nach Hawaii. Wir schaffen es noch Pascal nach seiner Rückkehr zu begrüssen, legen uns danach jedoch relativ bald schlafen.

Tag 98 (91), 02. September 2004 / Long Beach - Laguna Beach
Wir stehen gegen 07:30 Uhr auf und treffen bereits auf eine hochaktive Familie Pink (Sophie sei anscheinend hierfür zuständig ;o). Wir frühstücken zusammen mit ihnen und machen uns langsam daran unsere Sachen zu organisieren; wir wollen noch einige Sachen in die Schweiz senden bevor wir unser Auto abgeben müssen. Pascal macht als ersten einen Abgang, da er wieder zur Arbeit muss; da Erika heute Morgen noch in die Schule muss, nimmt er auch gleich Sophie mit um sie bei der "day care" unterzubringen. Nach dem Erika in die Schule abdüst, machen auch wir uns auf den Weg (eigentlich sind wir die letzten, da wir mit dem Packen noch nicht ganz so weit sind). Sie haben uns noch eingeladen, nach unserer Rückkehr aus Hawaii nochmals bei ihnen zu übernachten, was wir gerne zur Kenntnis nehmen. Da wir im Moment jedoch selber noch nicht genau wissen was dann genau laufen wird können wir noch nicht definitiv zusagen.
Bevor wir definitiv losdüsen, rufen wir noch schnell Quin an um mit Ihm einen Treffpunkt zu vereinbaren; wir haben gestern noch abgemacht, dass wir uns heute in Long Beach mit einer Kollegin zum Mittagessen treffen. Kurz darauf fahren wir zusammen ans Meer, zum Yard House und lassen uns da kulinarisch verwöhnen; auch die zweiseitige Bierkarte ist nicht zu verachten. Da sich Mano nicht so richtig entscheiden kann, entschliesst er sich vom Sixpack-Angebot (6 verschiedene kleine Biere anstatt ein grosses) zu profitieren. Wir kommen auch noch in Versuchung einen ganzen Yard Bier (ca. 1 Liter Bier, serviert in einem ein Yard hohen Glass) zu bestellen, können dieser jedoch knapp widerstehen.
Den Nachmittag verbringen wir wieder alleine, da Quin noch einen Termin mit dem Zügel-Unternehmen hat, welches anscheinend gewisse Sachen von ihm nicht ausgeliefert hat, welche er heute abholen gehen kann. Wir entscheiden uns einen Ausflug zur Venice Beach zu machen und bummeln dort ein bisschen die Strand-Promenade rauf und runter; na ja, nicht gerade der Knüller, aber irgendwie muss man es gesehen haben; vor allem wenn man schon in der Gegend ist.
Am Abend treffen wir wieder auf Quin, und geniessen ein "Weltenbummler-Resten-Nachtessen", welches aus Pasta an einer Chilisauce besteht - gar nicht so übel. Etwas später gehen wir noch kurz in den Ausgang, aber da wir alle ein bisschen müde sind und Quin sich eine Erkältung aufgelesen hat machen wir nicht allzu spät Feierabend.

Tag 99 (92), 03. September 2004 / Laguna Beach - Long Beach
Nach dem gemeinsamen z'Morgen mit Quin; er geht heute nicht arbeiten, da er noch immer nicht so auf dem Damm ist; fangen wir an unsere Sachen zu packen, was sich als nicht ganz einfach herausstellt. Gegen 14 Uhr haben wir es geschafft mehr oder weniger alles in unseren Rucksäcken zu verstauen. Was wir noch an Esswaren haben verstauen wir in unserer Kühlbox (welche wir als zusätzliches Handgepäck mitnehmen wollen, zumindest bis nach Hawaii); bzw. lassen wir im Kühlschrank von Christine (ihr gehört das Apartment) zurück. Wir verabschieden uns kurz von Quin, welchen wir am Abend, bei ihm zu Hause wieder sehen werden und machen uns auf den Weg nach Long Beach. Gegen 15:00 Uhr treffen wir dort ein und gehen zuerst Klebband kaufen damit wir unsere Pakete, welche wir nach Hause senden wollen, gut verpacken können. Danach geht es zur Post wo wir diese, nach dem wir all deren Richtlinien erfüllt haben, abgeben.
Als wir bei Quin vorbeischauen ist er noch nicht zu Hause, was uns in Anbetracht des herrschenden Verkehrs nicht überrascht. Wir gehen also zuerst noch in den Park, welcher ein paar Meter von seinen Haus entfernt ist, und machen einen kleinen Workout bzw. schreiben unsere Erlebnisse der letzten Tage nieder. Den Abend verbringen wir, nach einem kurzen Ausflug zum Chinesen, gemütlich zu Hause mit ein bisschen pläuderlen und DVD ("Tears of the Sun" mit Bruce Willis). Unsere letzte Nacht verbringen wir im Auto vor dem Haus, so müssen wir am Morgen nur noch kurz duschen bevor wir losdüsen müssen um unser Auto abzugeben.