Vom Banff National Park nach Vancouver

Tag 56 (49), 22. Juli 2004 / Banff National Park (Banff) - Jasper National Park (Columbia Icefields)
Road, here we come! Der in allen Unterlagen gelobte "schönste Highway der Welt" enttäuscht uns nicht! Mit der langsam über die Bergkette emporsteigenden Sonne fahren wir gegen Norden und kommen aus dem Staunen und Bewundern nicht mehr heraus: wunderbar klare, grüne Seen, markante Berge, tiefblaue Bäche, dunkelgrüne Wälder, weisse Gletscher und saftig grüne Wiesen ergeben im Wechselspiel mit der Sonne eine traumhafte Landschaft ab. Wir legen entsprechend einige Stopps ein und schiessen auch ein paar Bilder, was jedoch nicht ganz einfach ist, da die Landschaft vor allem als Ganzes wunderschön ist, und hiervon ein paar "Ausschnitte" in eine Kamera zu quetschen kommt einem manchmal fast als eine Beleidigung an die Natur vor...
Ca. in der Mitte des Icefields Parkway, bei den Columbia Icefields schlagen wir auf einem Camping unser Zelt auf und besichtigen den Columbia Gletscher: eine riesen Enttäuschung! Beim Info Center treffen wir auf eine riesige Masse von Gleichgesinnten, welche sich bezüglich den Möglichkeiten informieren wollen oder allenfalls eine Bus-Tour (CAD 30.-) auf den Gletscher buchen wollen. Da es nicht viel an Infos einzuholen gibt, machen wir uns relativ schnell wieder aus dem Staub und auf den Weg zum Gletscher; nicht ohne jedoch vorher noch schnell einen Rundgang durch die "Gletscher Ausstellung" zu machen, welche doch noch die einte oder andere interessante Information für die Besucher auf Lager hat.
Wir parkieren unser Auto und mache uns zu Fuss über die diversen Endmoränen auf den Weg Richtung Columbia Gletscher; es ist unglaublich wie stark dieser in den letzten ca. 150 Jahren geschrumpft ist: von ca. 1'200 Kubikkilometer auf ca. 650! Dies wird einem jedoch erst so richtig bewusst, wenn man sich zwischen den Seitenmoränen in Richtung Gletscherzunge hochkämpft; das wohl einzig Interessante an diesem Ausflug! Nach dem man den Gletscher erreicht hat, kann man ca. 200 Meter auf diesem in einer abgesicherten Zone rauf- und wieder runter laufen.... that's it! Na ja, es lag ja auf unserem Weg und hat uns nichts gekostet :o)

Tag 57 (50), 23. Juli 2004 / Jasper National Park (Columbia Icefields) - Jasper National Park (Jasper)
Wir fahren den letzten Teil des Icefields Parkways, welcher uns nicht mehr ganz so spektakulär vorkommt wie am Vortag. Nichts desto trotz ist die Gegend immer noch absolut sehenswert und wir geniessen die letzten Kilometer bis nach Jasper. Da wir grundsätzlich gute Erfahrungen gemacht haben, fahren wir zuerst wieder ins Visitors Center um uns über die diversen Möglichkeiten in und um Jasper entsprechende Informationen einzuholen. Nachdem wir unser Programm für unsere Tage in und um Jasper zusammengestellt haben, gehen wir in den Whistler Campground, schreiben uns ein und stellen unser Zelt auf. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg zum Christine Lake, welcher gemäss unseren Unterlagen ca. 4-6 Stunden (hin und zurück) in Anspruch nehmen soll. Wir kommen jedoch schon nach gut einer Stunde am Ziel an und entscheiden spontan die übrige Zeit mit ein bisschen "Sünnelen" zu verbringen; selbstverständlich herrschen heute perfekte äussere Bedingungen, denn schliesslich sind wir ja nur auf einem Tagesausflug unterwegs! Der See selber ist wunderschön im tiefen Wald gelegen, aber aufgrund der schlammigen Ufer leider nicht so wirklich zum Baden geeignet. Wir sind alleine und geniessen nach dem turbulenten Columbia Gletscher von gestern die herrliche Stille.
Als wir nach unserer riesen Wanderung erschöpft beim Parkplatz ankommen..... Plattfuss! Hinten links ist die Luft raus! Mano holt mal das Reserverad und das Werkzeug hervor und schaut mal probeweise wie es funktionieren würde. Da wir aber die AAA-Mitgliedschaft abgeschlossen haben, rufen wir diese an und prompt steht ca. 15 Minuten später ein Wagen von AAA neben uns auf dem Parkplatz und ein freundlicher Herr macht sich für uns die Hände schmutzig ;o). Mit dem montierten Reserverad düsen wir zurück nach Jasper in die nächste Garage, lassen den Reifen flicken (es hat nur ein Stück Metal im Reifen gesteckt) und gleich noch das Öl wechseln, welches wir gemäss Vertrag alle 5'000 Meilen machen müssen. Etwas später bummeln wir bei noch immer mit super äusseren Bedingungen durch die Stadt Jasper, welche jedoch nicht all zu viel hergibt, aber irgendwie doch recht herzig ist, gehen noch was futtern, einkaufen und retour auf den Campingplatz um die Erlebnisse der letzten Tage niederzuschreiben.

Tag 58 (51), 24. Juli 2004 / Jasper National Park (Jasper)
Heute steht der Mt. Whistler auf dem Programm. Mano entscheidet sich für die Variante Wandern und Heidi für die Variante Gondel. Taxi Heidi fährt Mano am Morgen zum Ausgangspunkt des Aufstieges; gemäss Karte sind für die ca. 1'200 Höhenmeter etwa 4 1/2 Stunden einzurechnen. Da wir die Zeitangaben jedoch in der Zwischenzeit kennen gelernt haben, gehen wir davon aus, dass es nur ca. 3 Stunden dauern wird. Wir machen entsprechend ab, dass wir uns gegen Mittag auf dem Gipfel treffen werden.
Um 8.05h geht es los, logischerweise bei stahlblauem Himmel und Sonnenschein. Gleich von Anfang an geht es im Zickzack den Berg hinauf, durch relativ dichten Wald mit ziemlich viel Unterholz; entsprechend dauert es nicht allzu lange bis die ersten Mücken auftauchen. Nach einem kurzen Mückenspray-Stopp geht es weiter den Berg hinauf. Langsam lichtet sich das Unterholz und die Bäume wachsen in weiteren Abständen. Ein erster Pausenversuch wird relativ schnell abgeblasen, denn sobald man stehen bleibt, wird man von Generationen von Mücken umschwärmt, welche mit Garantie jede Stelle finden welche vom Mückenspray nicht erreicht wurden und sei dies auf der Nasenspitze oder in den Ohren!
Der Wald lichtet sich weiter und langsam zeichnet sich ein vielversprechendes Panorama ab, welches einem auf dem Gipfel erwartet. Der Aufstieg ist sehr angenehm gestaltet, da sich zwischen den Zickzack-Aufstiegen immer wieder dem Hang entlang führende Geraden mischen und einem entsprechend ein bisschen Erholung bieten. Nachdem ich den Wald hinter mir gelassen habe und die Sonne ihre Strahlen über den Gipfel sendet, lege ich einen kurzen Farmer- und Wasserhalt ein und nehme das letzte und steilste Stück des Aufstieges in Angriff. Als ich die Bergstation der Gondel erreiche schaue ich auf die Uhr: es ist 09:50 Uhr! Der Gipfel ist jedoch noch ein bisschen weiter hinten und höher gelegen, aber von der Gondel aus sind dies nur noch gute 15 Minuten. Ich geniesse die wunderbare Rundumsicht und das schöne Wetter. Ich suche mir ein windgeschütztes Plätzchen und warte auf Godo ;o)
Voll erholt mache ich mich an den Abstieg und finde mich, nachdem sich eine vermeintliche Abkürzung als keine wirkliche erwiesen hat, in dichtem Buschwerk wieder. Da der Weg irgendwo parallel zum Hang verläuft entscheide ich mich weiter zu gehen und irgend wann wieder auf denselbigen zu stossen. "You are in Bear country"; ich muss zugeben, es ist mir ein bisschen mulmig zu mute, aber habe recht und stosse ohne weitere Zwischenfälle wieder auf den Weg....
Heidi's morgen: nachdem ich Mano abgeladen habe, sehe ich am Strassenrand den ersten Schwarzbär! Soo cool. Danach habe ich ein wunderschönes Plätzchen am Pyramide Lake gefunden. Einen Picknick Tisch am Sandstrand und ich ganz alleine. Zuerst frühstücke ich gemütlich und lese dann noch eine Runde. Gegen 10h mache ich mich auf dem Weg zum Gondoli. Die Hin- und Rückfahrt kostet CAD 21.- doch mit der Travel Agent ID ist es gratis.
Kurz vor Mittag treffen wir uns wieder und vereinbaren, dass wir uns wieder unten beim Parkplatz treffen.
Da dieser Ausflug viel weniger Zeit in Anspruch genommen hat als wir dachten, haben wir noch relativ viel Zeit um etwas zu unternehmen. Wir entscheiden uns nach einem kurzen Mittagessen, unser Programm von Morgen auf heute vor zu verschieben und machen uns entsprechend auf den Weg zum Maligne Lake. Unterwegs treffen wir auf en paar Mountain Sheeps, welche sich am Strassenrand and Mineralien laben. Nach ca. 45 Minuten erreichen wir den schönen See, welcher jedoch dem Moraine Lake nicht das Wasser reichen kann und machen uns auf den Weg. Da sich dieser jedoch nach ca. 15 Minuten vom See weg führt, entscheiden wir uns umzukehren und weiter vorne am Ufer einen kleinen Baderast einzulegen. Das Wasser ist überraschend warm, ca. 16-18 Grad; beim längsten und tiefsten See des Jasper National Parks haben wir damit gerechnet, dass dieser ein bisschen kälter sei. Es hat aber auf jeden Fall seine erfrischenden Zweck nicht verfehlt und wir machen uns auf den Rückweg.
Unterwegs treffen wir bzw. Mano, auf unseren ersten Bären! Ein Schwarzbär, welcher gemütlich am Strassenrand steht und sich an Blumen und Grass sattfrisst. Selbstverständlich nutzen wir diese Gelegenheit und schiessen en paar Photos von diesem einmaligen (na ja, wurde aber auch langsam Zeit!) Erlebnis! Nach dem sich der Bär wieder ins Dickicht zurückzieht fahren wir weiter und besuchen noch den auf dem Weg liegenden Maligne Canyon. Dieser ist relativ klein aber absolut sehenswert! Der Maligne River hat sich hier an einigen Stellen bis zu 50 Meter! tief in den Felsen hineingefressen, was doch ziemlich beeindruckend ist wenn man oben auf der Brücke steht welche über den Canyon führt; insgesamt haben sie 6 Brücken gebaut, welche an diversen Stellen über den Canyon führen. Nach dem wir einen Teil des Rundkurses absolviert haben entschliessen wir dem Knurren des Magens zu folgen und kehren, nach dem wir unterwegs keine passende Stelle finden, zum Campingplatz zurück und futtern Tomatenspaghetti.
Am Abend, es ist in der Zwischenzeit bereits 20:00 Uhr, gehen wir noch in die Stadt, ins Internet Café um wieder einmal ein paar Mails zu lesen und zu schreiben. Da die jedoch bereits um 21:00 Uhr schliesse (am Samstag Abend!) genehmigen wir uns noch ein, zwei Feierabendbierchen, gehen unsere Vorräte aufstocken, das Auto füttern und legen uns um Mitternacht müde aber "gesättigt" in unsere Daunenwelt.

Tag 59 (52) 25. Juli 2004 / Jasper National Park (Jasper) - Golden
Aufgrund des intensiven gestrigen Tages können wir uns bereits am Morgen in Richtung Lake Louise auf den Weg machen; wir haben uns gestern noch entschieden, dass wir den Weg nach Vancouver über den Yoho-, Revelstoke- und allenfalls noch den Glacier National Park machen wollen. Kurz nachdem wir abgefahren sind,  sehen wir am Strassenrand schon wieder einen Bär. Diesmal einen jungen (hat in etwa die Grösse eines Schwarzbären) Grizzly. Wir müssen natürlich auch hier schnell anhalten und ein paar Photos schiessen. Unser Weg führt uns entsprechend wieder über den Icefields Parkway wo wir bei den Athabascan Falls unseren ersten Halt einlegen. Dieser Wasserfall ist zwar nicht sehr hoch, aber aufgrund von seiner Form (der schlängelt sich irgendwie den Felsen hinunter) sehenswert und rechtfertigt die zu investierenden ca. 30 Minuten. Der Parkway hat in der Zwischenzeit nichts von seiner Faszination eingebüsst, fast im Gegenteil. Wir geniessen entsprechend bei schönsten äusseren Bedingungen unsere Fahrt vorbei an Seen, Wälder und Bergen. Wir sind zügig unterwegs und verlassen schon bald den Jasper- und kurz darauf auch den Banff National Park und erreichen den Yoho National Park.
Wir durchforschen diverse Unterlagen um Points of interest zu finden, aber bis auf den Emerald Lake und die Tekwakka Falls, welche wir leider(?) verpasst haben gibt es keine Angaben mehr. Nach einer Mittagsrast in Fields fahren wir weiter und besuchen den vielgelobte Emerald Lake und vertreten uns mit einem Rundgang um den See ein bisschen die Beine. Der See ist sehr schön gelegen und hat die typische "Gletscherwasser Farbe" (türkis grün/blau), kommt jedoch auch nicht ganz an die Schönheit des Moraine Lakes heran! Interessant sind die zwei total verschiedenen Vegetationen welche man am Süd- bzw. Nord-Ufer des Sees auffindet. Am trockenen Südhang ist die Vegetation aufgrund der Wärme relativ dürftig, ganz im Gegenteil zum Nordufer, welches aufgrund der relativ niedrigen Sonneneinstrahlung viel üppiger und feuchter, mit viel Moos und Farn, ist. In Golden beim Whispering Spruce Campground (CAD 17.12) schlagen wir das Zelt auf und gehen kurz einkaufen.
Zurück beim Camping machen wir Feuer und essen Hotdogs. Während wir essen, sehen wir eine Herde Mountain Sheep und machen Bekanntschaft mit unseren Camping Nachbarn, Dave und Alex, 2 ältere Herren aus Edmonton die mit dem Motorrad unterwegs sind. Wir unterhalten uns praktisch den ganzen Abend mit Ihnen über Gott und die Welt bis es langsam dunkel wird und die Mosquitos kommen.

Tag 60 (53) 26. Juli 2004 / Golden - Wood Lake
Als wir aufstehen ist der Himmel bedeckt, jedoch nicht von Wolken sondern wieder einmal von Rauch. Anscheinend ist weiter nördlich ein Waldbrand ausgebrochen und der Wind treibt den Rauch zu uns nach Süden. Heute durchqueren wir den Glacier und den Revelstocke National Park. Da die beiden ausser Wandern und Gletscher nichts mehr zu bieten haben, entscheiden wir diese nicht mehr zu besuchen. Vor dem Rogers Pass im Glacier National Park durchqueren wir wieder die Zeitzone und können die Uhren um eine Stunde vorstellen. Beim Rogers Pass machen wir aber einen kurzen Stopp und sehen beim Info Center einen Film über den Glacier National Park. Danach Im Städtchen Revelstocke machen wir den nächsten Stopp, um uns zu informieren, welchen Weg wir bis nach Vancouver nehmen sollen. Es gibt etwa 5 Varianten. Für's Erste entscheiden wir uns für's Okanagan Valley, welches für seine äusserst fruchtbare Landschaft und südländisches Klima (in etwa analog Süditalien und Südspanien).
Da es wieder ein sehr heisser Tag ist (31°), machen wir einen Badestopp am Maya Lake. In Vernon machen wir dann wieder einen Shopping Stop bevor wir uns auf die Suche nach einen Camping Platz am See machen. Als wir dann am Wood Lake einen kleinen Camping am See für CAD 23.50 finden, ist es schon ziemlich spät (18h). Eigentlich ein gemütlicher Tag, aber doch sind wir viel Auto gefahren. Vor dem z'Nacht (nochmals die fettigen Hotdogs) macht Mano noch eine kleine Schwimmrunde und wir gehen dann relativ früh ins Bett.

Tag 61 (54), 27. Juli 2004 / Wood Lake - Lillooet
Wir nehmen es wieder einmal gemütlich und sind gegen 10:00 Uhr in Kelowna in der Bibliothek. Während der eine am Internet ist, ist der andere am Bericht schreiben und umgekehrt. Wir brauchen die nächsten Tage um langsam nach Vancouver zu ziehen, da wir da am 29. (hoffentlich) auf Mark treffen, welcher uns die Software von der Schweiz mitbringt. Wir fahren entsprechend mehr oder weniger ziellos gen Osten bis wir ein Plätzchen finden wo es uns gefällt und wir entsprechend unser Zelt aufschlagen. Da es so heiss ist, wäre es schön gewesen einen Camping am See oder Fluss zu finden. Wir fahren über Meritt bis Lytton wo es leider nichts hat und somit fahren wir weiter. Schlussendlich landen wir gegen 17.00 in Lillooet, Der Camping ist am Fluss gelegen, aber gemäss Staff ist dieser nicht unbedingt zum Baden geeignet, was wir dann entsprechend auch sein lassen und uns mit kühlen Getränken frisch halten ;o)
Wir entscheiden, dass wir wieder einmal auswärts essen gehen; Beim Dina's Greek Restaurant können wir draussen essen, was sehr angenehm ist. Es war hier übrigens 34°, morgen wird es 36° und übermorgen 38°! Wir beschliessen noch, dass wir Morgen weiter in Richtung Whistler fahren werden, anstelle von zwei ruhigen Bade-Tagen hier in Lillooet zu verbringen. Nach Vancouver sind es von Lillooet noch 4-5 Stunden und wenn wir diese Strecke am 29. machen würde es allenfalls ein bisschen knapp für Vancouver und wir müssen da ja unbedingt noch noch Mark und Aless treffen.

Tag 62 (55), 28. Juli 2004 / Lillooet - Pemberton
Wir sind früh unterwegs um in der Gegend von Pemberton ein Camping zu finden welcher am See/Fluss ist. Nach einer zweistündiger Fahrt (für 100km) auf der kurvenreichen aber wunderschönen Strasse, welche uns das Tal hinunter, um die Ecke und das nächste Tal hinauf bringt, sind wir um etwa 10.00 Uhr im Visitors Center bei Pemberton. Dort empfiehlt man uns ein wenig zurückzufahren an den Lillooet Lake, wo eine Gravel Road zu ein paar Campingplätze führt. Fast verpassen wir den ersten, da die Einfahrt ziemlich stark von Buschwerk umsäumt ist. Um den Camping zu erreichen müssen wir noch ein bisschen zu Fuss durch den Wald und erreichen einen schönen Kiesstrand, welcher gleichzeitig als Camping genutzt werden kann.
Wir verbringen den Nachmittag mit Sünnele, Lesen und Baden. Gegen 16 Uhr entscheiden wir uns, dass wir doch nicht hier übernachten wollen (lästige Fliegen). Somit fahren wir wieder zurück nach Pemberton, wo wir nach einem kurzen Internet Stopp in der Public Library einen schönen, ruhigen Campground für CAD 14.-- ausfindig machen.
Vor dem z'Nacht gibt's für Mano noch ein bisschen Rubberband Workout während Heidi ein Telefon sucht und die Familie Mack in Vancouver anruft. Ed der Vater von Kelsey und Jessica, welche letztes Jahr für die Schweizer Softball Nationalmannschaft gespielt haben, hat uns per Email zu einem BBQ eingeladen. Nach dem Telefonat mit Ingrid (Mutter), werden wir sogar eingeladen bei ihnen zu übernachten. Da wir am 29. mit den Software-Lieferanten abgemacht haben, werden wir wohl auch den Abend mit diesen verbringen; entsprechend werden wir uns am Freitag nochmals mit den Macks in Verbindung setzten.

Tag 63 (56), 29. Juli 2004 / Pemberton - Vancouver
Aufgrund unserer Entscheidung Vancouver über Whistler anzufahren, da diese Route äusserst sehenswert sein soll, haben wir ein paar hundert Kilometer "Umweg" in Kauf genommen; entsprechend gespannt nehmen wir den heutigen Tag in Angriff. Nun, leider nicht zum ersten Mal, werden die in uns geweckten Erwartungen nicht ganz erfüllt. Zwar ist die Sicht am frühen Morgen noch nicht optimal, aber das was uns der Highway zu bieten hat ist nicht gerade das Ultimative. So hat uns zum Beispiel die gestrige Strecke von Lillooet nach Pemberton viel besser gefallen (ganz zu schweigen vom Icefields Parkway). Das coolste war, als ein Schwarzbär kurz nach Whistler vor unserer Nase rennnend die Strasse überquert hat.
Vor Vancouver legen wir noch einen Stopp ein um die Suspension Bridge zu besuchen. Diese Hängebrücke, welche 135 Meter lang und 90 Meter hoch ist, ist ziemlich lustig, auch der "Forrest walk", welcher einem über diverse Kleinere Hängebrücken durch die Wipfel führt (na ja, fast; die Bäume sind hier zum Teil doch bis 60 Meter hoch) ist ganz schön; nur leider wird das Ganze ein bisschen von der relativ hohen Eintrittsgebühr von CAD 21.95 überschattet (Heidi gratis mit Travel Agent ID).
Wir treffen um 14:00 Uhr auf unserem Camping in Richmond, südlich von Vancouver ein. Wir gönnen uns eine lange, heisse Dusche, futtern ein paar Sandwichs und machen uns schon bald wieder auf den Weg nach Down Town. Nachdem wir der Familie Fehlmann bzw. der Reception per Telefon und E-Mail Nachrichten hinterlassen haben, gehen wir zuerst zum Empire Landmark Hotel um zu sehen ob sie bereits angekommen sind. Und tatsächlich, sie sind bereits eingetroffen, aber bereits wieder unterwegs. Sie haben aber uns eine Nachricht hinterlassen, dass wir uns gegen 18:00 Uhr in der Hotel Lobby treffen. Wir gehen entsprechen noch ein bisschen die Robson Street rauf und runter und bummeln ein bisschen durch die Läden. Nach einer erfrischenden Cerveza gehen wir wieder zurück zum Hotel und treffen gleich auf Mark und Aless, welche soeben von ihrem Ausflug in den Stanley Park zurückkehren. Nach dem sie sich kurz erfrischt haben, dürfen wir mit ihnen auf deren Zimmer im Hotel Empire Landmark, im 39 Stock um die sensationelle Aussicht zu geniessen; und natürlich das Wichtigste, die Software in Empfang zu nehmen und den Patienten abzugeben (nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten welche dies ermöglicht haben). Nach einem feinen Nachtessen in einer Sportsbar und einer späteren Cerveza in Yaletown verlassen wir sie wieder (sie brechen übermorgen auf in Richtung Banff und Jasper National Park) und hauen uns aufs Ohr.

Tag 64 (57), 30. Juli 2004 / Vancouver
Wieder einmal von Krähen geweckt, stehen wir auf und installieren während dem Frühstück die Software - schön, wieder einen voll funktionstüchtigen Laptop zu haben. Nach dem Frühstück bzw. dem Installieren, machen wir uns auf den Weg in Richtung Down Town Vancouver, und müssen bestätigen, dass Vancouver nicht grundlos als eine der schönsten Städte gilt. Relativ viel Grün in Zusammenspiel mit dem Meer und den grün schimmernden Gebäuden vermittelt es irgendwie einen heimeligen Eindruck.
Wir ziehen weiter in Richtung Gas Town und sind fast überrascht, als wir mehr oder weniger plötzlich praktisch mittendrin stehen; der Übergang von den Hochhäuser zu den altmodischen Bauten ist praktisch nahtlos. Wir geniessen den Spatziergang durch das Städtchen und besuchen dort noch die Steam Clock, bevor weiter in Richtung Chinatown gehen; gemäss Unterlagen das drittgrösste Chinatown von Nordamerika. Nun, bis auf das Eingangstor und den Dr. Wu Sun (oder so) Park hat es nicht viel zu bieten, ganz im Gegenteil. Wäre nicht alles chinesisch beschriftet könnte man fast meinen, dass man in irgendeinem Armenviertel gelandet sei.
Nach einer Stärkung im Tom Hurtons gehen wir zurück zum Auto, rufen die Mack's an um mitzuteilen, dass wir, sofern ok, so gegen 18:00 Uhr bei ihnen eintrudeln werden. Wir einigen uns auf 17:00 Uhr, da anscheinend noch ein BBQ geplant ist und machen uns auf den Weg zum Stanley Park, wo wir uns zwei Fahrräder mieten und losdüsen. Der Park ist riesig! Eine Umrundung, die haben aussen am Park, der Küste entlang, einen Weg für Fussgänger, Skater und Fahrräder gebaut, ist ca. 10 km lang. Wir sind gemütlich unterwegs, geniessen die Sonne und die frische Brise die geht und machen selbstverständlich den einten oder anderen Photostopp; und etwas später noch einen längeren Stopp am Sandstrand. Am späteren Nachmittag müssen wir uns verabschieden, da wir nicht zu spät bei den Mack's eintreffen wollen.
Wir treffen schweizerisch ;o) pünktlich ein und werden herzlich empfangen und fühlen uns entsprechen gleich wie zu Hause. Die Mack's haben Ihr Haus ausserhalb von Vancouver in Richmond, in einem schönen und ruhigen Quartier. Ed ist ein Reserve Pilot (sollte ein Pilot ausfallen, muss er innerhalb von 2 Stunden einspringen können; da jedoch noch drei andere Reservisten jeweils vor ihm an der Reihe sind, kommt dies relativ selten vor) und Ingrid ein Flight Attendant der Air Canada. Nach einem Apéro geniessen wir einen wunderbaren, von Ed zubereiteten, Lachs mit Kartoffel und Gemüse. Nach dem Znacht gehen wir noch nach Steveston, ein Hafendörfchen. Da nehmen wir zuerst einen Kaffee und gehen dann am Hafen spazieren. Es ist herrlich, wir sehen die Abenddämmerung und der Mond, welcher über dem Fluss scheint bez. reflektiert.

Tag 65 (58), 31. Juli 2004 / Vancouver
Ingrid bereitet uns zum Frühstück, Blueberrie Pancakes zu. Danach gehen wir das Training der 14jährigen Softball Mädels anschauen, wo Ed der Assistenz Coach ist. An Anfang schauen wir noch zu und sind doch ziemlich beeindruckt von dem was wir zu sehen bekommen, doch bald stehen wir im Outfield und helfen, die geschlagenen Bälle zu fangen.
Den späteren Nachmittag verbringen wir zu Hause und erzählen ihnen von unserer Reise. Bevor wir zu Kelsey's Bar Abend gehen (sie haben sich im Softball eine Busse eingefangen und erhoffen sich durch diesen Abend ein bisschen Geld in die Kasse zu bringen), ist noch ein bisschen Golf auf der Driving Range angesagt. Der anschliessende Abend fällt ein bisschen enttäuschend aus, da von der gesamten Mannschaft nur gerade drei Spielerinnen auftauchen. Na ja, wir machen uns gleichwohl an das Buffet ran und geniessen ein, zwei kühle Bierchen. Da der Abend relativ schnell fertig ist, gehen wir noch in Ingrids Lieblingsbar einen Schlummerbecher trinken.

Tag 66 (59), 01. August 2004 / Vancouver
Zum z'Morgen gibt es Rührei, Speck (fast wie Schinken), Tomaten und Toast. Danach verbringen wir den ganzen Tag zu Hause mit Photos runterladen/beschreiben, Baseball im Fernsehen und Zelt Reinigung. Um 18h sind wir dann bei Doug Nielson (sein Onkel ist der berühmte Schauspieler Leslie Nielson) ein Freund der Mack's, zum z'Nacht eingeladen.
Wir geniessen einen herrlichen Crevetten Cocktail mit Krabbenfleisch. Zur Verdauung spielen wir eine runde Boccia auf dem Fussballfeld hinter seinem Sitzplatz. Danach geht das Schlemmen weiter mit diversen Seefrüchten, Fisch, Gemüse und Kartoffeln.
Nachdem wir zu Hause ankommen sind chattet Mano zum ersten Mal live (via MS Messenger) mit den (erreichbaren) Zuhausegebliebenen und tauscht Neuigkeiten aus, bevor auch hier die Lichter um ca. 03:30 Uhr ausgemacht werden um wenigstens noch ein paar Stunden schlafen zu können.

Tag 67 (60), 02. August 2004 / Vancouver - Vancouver Island
Wir stehen mit den Mack's auf, da sich diese für den heutigen Morgen zum Golfen verabredet haben und geniessen ein einfaches Frühstück mit Kaffee und Toast. Wir verabschieden uns temporär von Ihnen, packen unsere Sachen und machen uns auf den Weg in Richtung BC Ferries Dock und treffen um 10:30 Uhr ein. Da es keine Wartezeiten hat, können wir uns gleich für die 11:00 Uhr Fähre einschreiben, welche auch pünktlich ablegt. Der Erste Teil der Überfahrt geht über das offene Meer und ist entsprechend nicht allzu attraktiv. Sobald man jedoch Vancouver Island erreicht, wird es landschaftlich wunderschön. Wir cruzen durch tiefblaues Meer zwischen kleinen und grossen Inseln hindurch, bis wir schlussendlich in nördlich von Victoria anlegen.
Nach dem Anlegen fahren wir gleich in Richtung Norden los, bis Nanaimo, wo wir uns im Visitors Center ein paar Erkundungen einholen. Danach fahren wir weiter bis Parksville und legen dort einen kurzen Stopp am Beach ein, biss uns die Flut vom Strand vertreibt. Da wir in der Nähe von Port Alberni übernachten wollen, ist noch ein bisschen Auto fahren angesagt; unglücklicherweise sind alle Campings besetzt und so fahren wir weiter, bis wir ein einigermassen passendes Plätzchen zur Übernachtung (wieder einmal im Auto) finden und legen uns aufgrund der kurzen letzten Nacht relativ früh aufs Ohr.

Tag 68 (61), 03. August 2004 / Vancouver Island
Wir stehen sehr früh auf, um 06:30 Uhr, und machen den ersten Halt im Visitors Center von Ucluelet und entscheiden uns einen teuren Lunch zu gönnen; nun wenn man berücksichtig, dass dieser Luch eine vierstündige Whale Watching und Island Tour inklusive Beachstopp beinhaltet ist er nicht mehr all zu teuer ;o). Um 10:30h geht es los, nachdem wir einen roten Wind- und Wasseranzug angezogen haben. Beim ersten wie auch beim zweiten Halt sehen wir ein paar Hafen-Robben.  Beim zweiten Halt meint unser Kapitän, dass es hier auch nach Wal rieche (es riecht irgendwie faulig, eierig) und tatsächlich taucht kurz darauf nicht weit weg ein Grauwal auf. Nach dem wir in unserer ersten Begeisterung ein paar Schnappschüsse gemacht haben und uns an seinen Rhythmus angepasst haben (er holt innerhalb von einer Minute etwa drei bis vier Mal Atem um dann ein bisschen länger und tiefer abzutauchen) versuchen wir ein Photo von seiner Schwanzflosse zu machen (da er zum tiefer tauchen mehr Schwung holt, kommt manchmal auch seine Schwanzflosse aus dem Wasser). Wir zählen also mit: einmal, zweimal.....als er plötzlich und unerwartet gleich hinter uns neben unserem Boot auftaucht, ca. zwei Meter entfernt, und bläst sein Wasser in die Höhe. Erschrocken drehen wir uns blitzartig um und versuchen diese einmalige Möglichkeit mit der Kamera festzuhalten; was uns mehr oder weniger gelingt.
Nach dem wir doch einige Minuten mit unserem friendly Whale verbringen ziehen wir schlussendlich weiter um hoffentlich noch mehr zu sehen zu bekommen. In einiger Entfernung sehen wir zwei weitere Boote und wir gesellen uns zu Ihnen. Was für ein Glück! Hier sind insgesamt ca. 6 Grauwale, welche zum Teil zu zweit unterwegs sind. Auch ein Buckelwal erweist uns die Ehre, was man gemäss Kapitän nicht all zu oft zu sehen bekommt, da sich diese meistens weiter draussen auf dem Meer tummeln. Wir drehen uns links und rechts, um möglichst die besten Photos schiessen zu können.
Als sich die Wale langsam verziehen machen wir mit unserer Inselbesichtigung weiter, was aufgrund der unglücklichen Wetterlage, es hat schon den ganzen Tag Nebel bis auf Meereshöhe, irgendwie nicht so richtig zur Geltung kommt, aber irgendwie auch super spektakulär und geheimnisvoll aussieht. Aufgrund der fehlenden Sonne kommen die Farben der Insel nicht zur Geltung aber das Zusammenspiel von hell und dunkel mit dem Nebel welcher Teile bedeckt und teile frei lässt ist absolut auch nicht ohne. Entsprechend geniessen wir unser Mittagessen auf einem nebligen Strand und machen uns schon bald wieder auf den Rückweg. Auf demselbigen stossen wir noch auf ein paar Seelöwen, aber ansonsten verläuft dieser ziemlich ereignislos.
Nach unserer Rückkehr zum Auto machen wir uns noch auf den Weg in Richtung Tofino, welches gemäss unserem Reiseführer noch nicht allzu touristisch sein soll, werden nach unserer Ankunft jedoch eines besseren belehrt. Viel touristischer kann ein Städtchen praktisch nicht sein. Praktisch jedes zweite Häuschen ist entweder ein Hotel, B&B oder bietet eine Tour oder etwas zum Mieten an. Wir bummeln gleichwohl einmal durch das Städtchen, machen uns aber bald wieder auf den Rückweg. Nur wegen Tofino ist diese Strecke nicht zu empfehlen. Hat man jedoch vor noch etwas zu unternehmen, einen Ausflug, Wandern oder so, dann kann man es sich überlegen...
Da wir uns morgen Victoria ansehen wollen, fahren wir noch ein ziemliches Stück zurück um morgen nicht mehr all zu viel fahren zu müssen und werden beim zweiten Camping, nach Port Alberni, fündig. Da wir nicht genügend Kleingeld haben, fragen wir unsere Nachbarn bezüglich Wechselgeld an, welche uns mitteilen, dass es gar keine Couverts (um das Geld zu deponieren) hat und sie entsprechend schon seit gestern gratis hier zelten würden. Wir entschliessen uns es ihnen gleich zu tun und allenfalls einfach das Geld dem Verantwortlichen bar zu übergeben. Wir futtern noch was, schreiben Berichte und lesen, und gehen schlussendlich ohne bezahlt zu haben ins Bett.

Tag 69 (62), 04. August 2004 / Vancouver Island - Vancouver
Wir stehen frühzeitig auf, frühstücken und fahren schon bald in Richtung Victoria los ohne einen Verantwortlichen zu Gesicht zu bekommen. Es ist doch noch ein rechtes Stück zum Fahren, und so treffen wir erst gegen ca. 11:00 Uhr in Victoria ein. Wir finden ein Parking gleich beim Hafen, für CAD 1.50 pro Stunde und bekommen gleich ein wunderbares Bild geboten, mit dem Hotel "The Empress", das Parliament Building und dem Hafen geboten. Victoria gefällt uns gleich von Anfang an.
Wir machen wieder einmal einen Stadtbummel und geniessen das  Stadtbild, welches irgendwie von allem etwas zu bieten hat: ein bisschen Grossstadt, ein bisschen Kleinstadt, grosse Strasse, enge Gässchen, Aussicht aufs Meer und die Berge; gefällt uns ausgezeichnet. Wir futtern noch was bei Subways und machen uns nach ca. zwei Stunden langsam auf den Rückweg zu unserem Auto, wo wir mit Schrecken feststellen, dass wir, obwohl wir für 3 Stunden bezahlt haben, eine Parkbusse bekommen haben! Ein Mitarbeiter eines kleinen Souvenirshop sagt uns, dass dies öfters vorkommt, aber nach eigenen Recherchen stellen wir fest, dass dieser Parkplatz in zwei verschieden Regionen unterteilt ist, zumindest was das Zahlen anbelangt. Wir haben also auf dem Parking Lot A parkiert, aber bei der Zentralen Parkuhr für den Parking Lot B bezahlt, da sich diese nur wenige Meter von unserem Parkplatz weg befand. Kosten: CAD 15.00 innerhalb von 14 Tagen, CAD 42.50 innerhalb von 45 Tagen und danach werden rechtliche Schritte eingeleitet.
Da wir den Mack's gesagt haben, dass wir gegen den späteren Nachmittag wieder bei Ihnen eintrudeln werden, müssen wir uns langsam auf den Weg in Richtung Fähre machen. Auf dem Weg dorthin hat es noch eine AAA-Office, welches wir aufsuchen um uns Karten für Washington und Montana zu besorgen. Wir fragen auch noch bezüglich dem Ticket und werden informiert, dass wir um dieses anzufechten wieder nach Down Town Victoria gehen müssten, was wir natürlich nicht machen. Wir entschliessen es mal sein zu lassen, denn schliesslich haben wir noch ein paar Tage Zeit um zu bezahlen und da eine Bezahlung auch per Internet möglich ist, sollte dass allenfalls kein Problem sein. Angesprochen auf ein allfälliges nicht bezahlen meint sie, dass dies nicht empfehlenswert sein, da sie ansonsten über die Autovermietung auf uns zukommen würden. Wir werden also innerhalb der nächsten paar Tage mit dem Ticketaussteller (auf der Busse steht die Telefonnummer drauf) und mit unserem Autovermieter Kontakt aufnehmen um zu schauen was diese dazu meinen.
Wir erwischen die 15:00 Uhr Fähre und sind um ca. 17:15, nach ein bisschen Feierabendverkehr "zu Hause". Nach ein paar Hamburger und ein bisschen Baseball schauen wir uns noch den Film Pirates of the Caribbean an, von welchem Ingrid uns schon die ganze Zeit geschwärmt hat, und tatsächlich erweist sich dieser als absolut sehenswert; vor allem Johnny Depp erbringt eine schauspielerische Meisterleistung. Gegen 1 Uhr morgens sind wir dann im Bett.